
VON DER BEGEGNUNG AM BIBERWEIHER ZUR INITIATIVE MINIWILDNIS



Im Frühjahr 2019 stand ich an einem Biberweiher. Überall Totholz, aufgestautes Wasser – eine wilde, lebendige Dynamik. Ein Spaziergänger gesellte sich zu mir und meinte: „Sieht das nicht furchtbar aus – der Biber macht hier alles kaputt!“

Dabei war das Gegenteil der Fall: Gemeinsam blickten wir hier auf einen Hotspot der Biodiversität! Denn wo der Biber wirken kann, kehrt das Leben zurück. Heimisch Schmetterlinge, Frösche, Wildbienen, Libellen und viele, viele weitere Arten sind ausschließlich und dringend auf genau solche – große und kleine - wilde Flächen angewiesen: Für ihre Kinderstube, ihre Nahrung, ihren Lebensraum. In diesem Moment wurde mir klar, dass es einen echten Perspektivwechsel und viel mehr Verständnis braucht! So entstand die Initiative #miniwildnis.

Mein Antrieb: Den Blick auf wilde Natur auch im Kleinen zu verändern. Weg von einem ordentlichen „Wie sieht es denn hier aus?“, hin zu einem wertschätzenden „Wie schön ist das Leben um uns - in all seinen Facetten!“. Denn nur wo es auch wild sein darf, kann sich Natur in ihrer ganzen segensreichen Dynamik entfalten und uns miteinander eine lebenswerte Zukunft ermöglichen.



MEIN ANTRIEB:
DEN BLICK AUF DIE WILDE NATUR AUCH IM KLEINEN VERÄNDERN
Weg von einem ordentlichen „Wie sieht es denn hier aus?“, hin zu einem wertschätzenden „Wie schön ist das Leben um uns - in all seinen Facetten!“. Denn nur wo es auch wild sein darf, kann sich Natur in ihrer ganzen segensreichen Dynamik entfalten und uns miteinander eine lebenswerte Zukunft ermöglichen.
Ich will Verständnis wecken indem die Tiere und Pflanzen selbst zu Wort kommen!
WIR WOLLEN WILD!
Das rufen sie uns zu – all diejenigen die durch eine viel zu intensive Nutzung, massive Überbauung und Versiegelung und zu viel „Pflege“ in unserer Landschaft überall immer schneller verdrängt werden. Ein stilles Drama – kaum wahrgenommen.


Was 2019 als Teil von dastunwir.de begann, ist heute eine unabhängige Initiative. Bereits mit sehr vielen MitmacherInnen: Von Hamburg bis Graubünden! Mein Ziel ist es, möglichst viele weitere Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen dafür zu gewinnen, kleine und große, wilde Oasen zu erhalten oder neu zu schaffen. Das ist überall möglich – sogar direkt vor der eigenen Haustüre!
Wie das ganz unkompliziert geht und welcher Nutzen daraus entsteht, lässt sich hier auf dieser Seite und ganz ausführlich in unserem neu erschienenen Buch „MINIWILDNIS FÜR ALLE – Was Natur macht, wenn wir sie machen lassen“ (Eugen Ulmer Verlag, April 2026) erfahren.
Die Motive der #miniwildnis Kampagne begegnen uns hingegen mit einem Augenzwinkern: Sie machen neugierig auf die Bedürfnisse von Flora und Fauna und sollen nicht zuletzt auch Dankbarkeit wecken: Für den unschätzbaren Beitrag, welchen die ganze Artenvielfalt jeden Tag auch für unsere Art leistet. Wir sind ein untrennbarer Teil der Natur und dürfen nicht länger egoistisch nur unsere Bedürfnisse in den Vordergrund stellen – und die unserer Mitlebewesen einfach ignorieren. Denn gehen sie, gehen auch wir! Schließlich hängt alles voneinander ab und zusammen.



MEIN ANTRIEB:
MITMACHEN
IST GANZ EINFACH
Eine #miniwildnis ist eine kleine oder größere naturbelassene Fläche. Eine Rettungsinsel für unsere heimische Insekten-, Kleinlebewesen- und Vogelwelt. Ein (Über)lebensraum, der mehr denn je benötigt wird! Der Natur entsprechend: Mit regionalen Wildpflanzen, heimischen Baumarten, offenen Sand- und Erdhäufen, Wasserläufen, Lehmkuhlen, Totholz und Steinen.

