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Kennen, lieben, schützen! #Saytheirnames

Es mag banal klingen und man liest es inzwischen nicht selten: „Was man nicht kennt und nicht liebt,

schützt man nicht.“

 

Und doch ist es genau so: Sehr häufig gehen wir achtlos daran vorbei: An den Pflanzen, an den Tieren.

Was soll das sein? Nur ein kleines „Unkraut“, nur ein winziger Käfer auf einem Blatt,  nur ein alter Baum, der dasteht. Na und? Wir sehen sie nicht (mehr). Und wir hören auch kaum noch zu. Dem, was uns die Natur mitzuteilen hat. Und so lässt uns ihr Verschwinden überwiegend kalt. „Was ich nicht kenne, tangiert mich nicht.“

 

Verständlich, warum auch? Wenn uns das, was wir am Rande wahrnehmen, so gar nichts sagt, wir noch nie davon gehört haben, es keinerlei offensichtliche Bedeutung für unser Leben, für unseren Alltag hat und wir auch scheinbar nicht unmittelbar davon profitieren.

 

„Kleines Mausohr?“ Was soll das sein – noch nie davon gehört!




 

Schade eigentlich, denn das kleine Mausohr beispielsweise ist eine ganz reizende kleine Fledermaus – in Südeuropa, in Österreich und in der Schweiz beheimatet - die Nacht für Nacht dafür sorgt, dass man dort, wo sie lebt, nicht allzu so sehr von Stechmücken geplagt wird…

 

Claudia Keller eine Schweizer Literaturwissenschaftlerin, Mitglied der Forschungsgruppe „Global change and Biodiversity“,  hat ihr den Titel in ihrem Essay "Kleines Mausohr, du sollst leben!" gewidmet:

Ein wunderbares und glühendes Plädoyer dafür, sich mit der uns umgebenden Natur - nicht nur in der Schweiz- wieder mehr zu beschäftigen und wirklich zu versuchen, sie besser kennenzulernen.


Wenn uns das gelänge: Es wäre der reine Gewinn für alles und Alle!

 

Ich bedanke mich ausdrücklich bei Claudia Keller und dem Tages-Anzeiger dafür, den Artikel (der zuerst erschienen ist im Magazin des Tages Anzeigers, Nr. 21, 25. Mai 2024) hier im Blog „Wir wollen wild“ veröffentlichen zu dürfen.

 

*Mehr Informationen zum kleinen Mausohr und dem Schutz der Fledermäuse in der Schweiz findet man hier:




Essay Kleines Mausohr, du sollst leben
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